Warum Tantra die Lebensform unserer neuen Welt trifft

Real ist Tantra eine anspruchsvolle Lebensschule, die den Nachkommen der höchsten Kasten des alten, indischen Fürstenreichs beigebracht wurde.
Indien war in seiner Hochkultur ein Land voller kleinerer Königreiche, unvorstellbar reich, kulturell hochstehend, liberal und in all diesen kleinen Königreichen wurde in universeller Liebe regiert und gelebt.
Damals lebte nahezu der ganze Orient diese Kultur.
Die höchsten Kasten Indiens waren Königshäuser. Maharja und Maharanis legten wert auf eine gute Bildung Ihrer Kinder und engagierten dafür weise Hohepriester - Bramanen.
Tantra im Sinn des realen Tantras dürfte die höchste, je von Menschen geschaffene Lebensart sein.
Das dürfte auch erklären, warum diese Sehnsucht, Magie und Mystik noch immer um den Orient weht.
Wir Menschen sehnen uns nach Liebe und nachhaltigem Mehrwert.

Mittwoch, 6. April 2011

altjüdische, vorkabbalistische Entwicklung



Merkaba (althebräisch מרכבה „Wagen“) bezeichnet den „Thronwagen“ der Vison des Ezechiel.
Die Merkabamystik & -Literatur bezeichnet eine sehr alte, noch vorkabbalistische Entwicklung innerhalb der jüdischen Mystik. Nach langen Vorbereitungen, gelangt dieser Mystiker zur unmittelbaren Anschauung der Majestät Gottes auf seinem Thron. Auf dem Weg dorthin, der als „Aufstieg in die Thronwelt“ bezeichnet wird, müssen diverse Schwellen überschritten und Gefahren bestanden werden (wieder Leid & Entbehrung).  Ebenfalls ähnliche Beschreibungen finden wir aus der Gnosis/ Neuplatonismus, in dem die sieben Wächterdämonen der sieben Planetensphären überwunden werden müssen (ebenfalls spirituelle Entwicklung auf den Ebenen von Gefahr und möglichen Schmerzen, Verzichten,..), ist in der Merkabamystik häufig von sieben Engelwächtern der sieben Palasttore die Rede (im Tantrismus und Taoismus entsprechend den sieben Hauptchakras).
Der Weg durch diese sieben Himmel und sieben Thronhallen im siebenten Himmel, bis der Mystiker vor dem göttlichen Thron steht, ist voller Gefahren, die er nur zu überwinden schafft, wenn er die überwiegend in Griechisch verfassten Formeln spiritueller Lebensart kennt. Ein Großteil dieser Texte ist der himmlischen Liturgie gewidmet und zitiert Hymnen, die die Engel bzw. die vier Lebewesen singen, die den göttlichen Thron tragen. Diese Lieder enden gewöhnlich mit einem dreifachen Heilig. 
Die feierliche und monotone Einförmigkeit der Hymnen soll  ebenfalls die Ekstase und damit die spirituelle Entwicklung und  transzendale Wahrnehmung  fördern.
In diesen Bereich gehört auch die Beschreibung des göttlichen Palasts oder Tempels, den man auch  Hechalotmystik (hebr. Hechal„Tempel“) bezeichnet.
Gemäß Mischna (Chiagia 2, 1) ist untersagt, auch nur eine Person in der Einleitung des Buches Ezechiel zu unterrichten, sofern dieser Schüler nicht weise ist und fähig ist, den Stoff selbst zu verstehen. Dieses wäre bewusst oder unbewusst ein Missbrauch, den man zu verantworten hat, würde er in falsche Richtungen gelenkt und weiter missbraucht.  Maimonides bezeichnet dieses Verbot als bindende Halacha. Sein philosophisches Hauptwerk,  „Führer der Unschlüssigen“, war schon damals Versuch, das Studium der Bibel mit demjenigen der aristotelischen Philosophie zu vereinen und mit der Metaphsik wissenschaftlich zu verstehen.



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