Warum Tantra die Lebensform unserer neuen Welt trifft

Real ist Tantra eine anspruchsvolle Lebensschule, die den Nachkommen der höchsten Kasten des alten, indischen Fürstenreichs beigebracht wurde.
Indien war in seiner Hochkultur ein Land voller kleinerer Königreiche, unvorstellbar reich, kulturell hochstehend, liberal und in all diesen kleinen Königreichen wurde in universeller Liebe regiert und gelebt.
Damals lebte nahezu der ganze Orient diese Kultur.
Die höchsten Kasten Indiens waren Königshäuser. Maharja und Maharanis legten wert auf eine gute Bildung Ihrer Kinder und engagierten dafür weise Hohepriester - Bramanen.
Tantra im Sinn des realen Tantras dürfte die höchste, je von Menschen geschaffene Lebensart sein.
Das dürfte auch erklären, warum diese Sehnsucht, Magie und Mystik noch immer um den Orient weht.
Wir Menschen sehnen uns nach Liebe und nachhaltigem Mehrwert.

Dienstag, 8. März 2011

was mag eine Frau davon halten?

Haben Sie schon einmal eine Frau gefragt, was sie davon hält?????  
In ihrer Jugend sind Frauen offener, schneller und besser zugänglich, weil sie ihrerseits neugierig auf neue Erfahrungen sind.
Wenn es darum geht, den Wunsch der Frau zu erfüllen, ist die schnelle Ejakulation jedoch eher ein Mangel an Erfahrung, als eine Freude für die Frau.

Später kommt die Erfahrung, dass sie von dieser Art Sex nicht viel hat. 
Trotz mehrerer Partnerschaften, Erfahrungen, vielleicht sogar Ehen, hat sich das männliche Sexualleben jedoch meist nicht verbessert, im Gegenteil, es ist schlechter geworden.
Und den meisten von uns sind die Gründe für eine solche Veränderung vollkommen klar. 

Anfänglich wollen Männer begeistert nach Lösungen für ein zufriedeneres Sexualleben sorgen.
Doch im Laufe der Jahre kommen sie an einen Punkt, an dem sie aufgeben werden, es besser machen zu wollen. Sie glauben, wie sich die Dinge um sie herum entwickeln, sich schon alles von selbst regeln wird. 

Die meiste Zeit zwischen den beiden Partnern, kommen dann Kompromisse wie: >Schatz, das ist das Beste, was wir tun können, ist unser Sexualleben einfach zu vergessen. Was wirklich zählt, ist dass wir zusammen sind. Lass uns besser auf die täglichen Probleme konzentrieren<.  
Und dann und wann geniessen solche Paare eine schnelle Kopulation.
Auf keinen Fall kann ein solches Leben als ein zufriedenes Sexualleben bezeichnet werden. 

Und Sexualität ist Nahrung für Geist und Seele.
Dazu gibt es noch etwas sehr Wichtiges für Menschen,  ihr Eingeständnis, dass Sie sich lieben.
Wir können nur Respekt und Liebe von unseren Partnern erhalten,  wenn wir mit ihnen auch unser Gefühlsleben teilen.
Dazu sollte der Mann seine Sexualität kultivieren. 

Wir glauben, intensiv zu leben, doch das ist erst möglich, wenn der Mann seine Männlichkeit beherrscht und wenn er in der Lage ist, die Frauen, die er liebt, auch vollkommen zu befriedigen. 
Wenn der Mann mit dem wahren Orgasmus der Frau vertraut ist, wenn er weiss, dass eine Frau einen Orgasmus hat, weiss er, dass eine Frau immer multiple Orgasmen hat, was für die meisten Männer jedoch nicht nachvollziehbar ist, eine unvorstellbare Phantasie, ein Mythos, vielleicht, mehr aber nicht.
Leider…
 

Kein anderes Thema beschäftigt uns so sehr, wie Liebe, Partnerschaft, Beziehungen. Sie leben immer bewusster ein sich wiederholendes Verhaltensmuster, merken, wie Sie immer wieder an dieselbe Art von Menschen geraten, die Sie ausnützen, hintergehen, belügen und enttäuschen. Nur leider können Sie nicht erkennen, wie Sie diesen Kreislauf durchbrechen, sich aus diesen ewigen Wiederholungen befreien.



heute ist Mann gut im Bett ...



wenn er aufeinander folgende Ejakulationen während der Kopulation bieten/haben kann?
Bedenken Sie einmal, dass Männer,
die in der Lage sind, viele Male während der Kopulation zu ejakulieren, als potent/stark gelten, als Männer, die sexuelle Wünsche von Frauen erfüllen können.


Beziehungskonflikte

Beziehungskonflikte

Zu den grössten Lebensschwierigkeiten gehören unsere Erwartungen und exakten Vorstellungen, wie etwas oder jemand sein soll.
Wir erwarten dies und jenes von unseren PartnerInnen und sind zugleich auch ständig bemüht, ihren Erwartungen an uns gerecht zu werden.
Wir sind bemüht eine gute Mutter, ein guter Angestellter, eine gute Freundin, ein guter Partner zu sein.
Erwartungen führen unweigerlich zu Enttäuschungen, denn damit grenzen wir die Möglichkeiten, die eine Partnerschaft sonst noch bieten würde, ein.
Und langfristig kann niemand dem Bild unserer Vorstellungen standhalten, wenn es nicht mit seinem Wesen übereinstimmt und er wiederum mit dem unseren.
Wir Menschen werden früh darauf konditioniert, anderen zu gefallen. Wir tun viel, um Mama und Papa zu gefallen.
Und wir wissen bald, was sie an uns mögen.
Wir haben keine andere Wahl, denn wir sind mehr oder weniger auf sie angewiesen.
Später tun wir viel, um unserer Lehrerin, unserem Chef, unseren Liebsten zu gefallen.
Wir tun dies, weil wir Beziehungswesen sind, weil wir geliebt werden wollen und vielleicht auch weil wir keine anderen Verhaltensweisen kennen.
So suchen wir ständig das Glück beim anderen.
Dabei muss das Gegenüber unsere Defizite abdecken.
Das führt zu gegenseitiger Abhängigkeit, aber niemals zu einer gesunden Partnerschaft,
die auf Austausch und Gleichberechtigung beruht. Nachdem wir das durchschaut haben, wird ein Durchbrechen dieser sich wiederholenden Verhaltensmuster erst möglich.





Falsche gegenseitige Erwartungen, die immer wieder enttäuschen, Besitzergreifung und Einvernahme entspannen sich und lösen sich letztlich auf.
Platz für wahre Partnerschaft auf einem neuen Fundament entsteht, indem wir nicht unsere Bedürfnisse über den Partner stülpen, sondern ihm und uns die Freiheit geben, in unserer eigenen Essenz zu sein.



mehr Liebe Lust & Lebensfülle

Liebe, Lust und 
Lebensfülle


Kein anderes Thema beschäftigt uns so sehr, wie Liebe, Partnerschaft, Beziehungen.

Sie leben immer bewusster ein sich wiederholendes Verhaltensmuster, merken, wie Sie immer wieder an dieselbe Art von Menschen geraten, die Sie ausnützen, hintergehen, belügen und enttäuschen.
Nur leider können Sie nicht erkennen, wie Sie diesen Kreislauf durchbrechen, sich aus diesen ewigen Wiederholungen befreien.




Die wertvollste Beziehung,
die Sie jemals haben werden,
ist tatsächlich die Beziehung mit Ihnen selbst! 


Welche Reaktionen löst diese Aussage in Ihnen aus?
Erstaunen?
Ärger?
Widerstand?
Innerer Aufruhr?
Entwertung dieser Aussage?
Eine Ja-aber-Reaktion?
Freude?

In mir löste sie eine ziemliche Aufregung aus.
Mir wurde schlagartig klar, dass ich nur so von anderen geliebt werden kann, wie ich mich selbst liebe.
Aber so einfach sich das anhört, so schwierig ist es in der Umsetzung. Es funktioniert nicht, wenn ich täglich meinem Spiegelbild zulächle und ihm sage, wie sehr ich es liebe, dann aber aus dem Haus gehe und mich den ganzen Tag völlig vernachlässige und auf mir herumtrampeln lasse.
Liesse ich das zu, würde ich mir schon früh morgens selbst wiedersprechen, mich und mein Spiegelbild voll verraten.

Leider sind unsere Negierungen, Abwertungsprogrammierungen und Ablehnungsmechanismen sehr stark, meist aber uns selbst nicht bewusst.
Die Liebe zu mir beginnt erst dann zu wirken, wenn ich sie erfahre und lebe, nicht solange ich sie nur denke. 



Tantra als Schatz für ein Leben in Freude - ohmshanti

Tantra als Schatz für ein Leben in Freude - ohmshanti

Ein kleiner Film zu Tantra im Sinne realen Tantras.


http://www.youtube.com/watch?v=venVQclYLh4






Und mehr Infos zu realem Tantra


Freitag, 4. März 2011

Erleuchtung - Hingabe - Wunder






Sie spüren ungestillte Sehnsüchte in sich?
Sie haben ein unbändiges Verlangen nach mehr?

Sie sehnen sich nach Ihrer Erleuchtung?

Sie lieben Wunder?


Erwarten Sie nicht!
Seien Sie einfach frei und offen für Neues.
Und wenn Sie doch Erwartungen haben,
so erwarten Sie einfach nur Wunder.






Sehnsucht ist die stärkste Kraft.
Diese Kraft kann alles herbeiführen
und ermöglichen, was Sie sich nur wünschen.
Oder sie kann es verhindern.




Sucht kommt
vom Suchen


Jeder Mensch sucht letztlich dasselbe, sich selbst, die eigene Mitte, den Sinn seines Lebens, um diesen aus seiner eigenen Mitte leben zu können.
Jder Mensch, zu dem Sie sich hingezogen fühlen, strahlt etwas aus, was Sie suchen.
Jeder Mensch, den Sie anziehen, wird von etwas angezogen, dass Sie ausstrahlen.
Je mehr wir unserem eigenen Sein bewusst werden, um so mehr verstehen und nutzen wir dieses Ausstrahlen und Anziehen und beeinflussen es so, dass wir Zufreidenheit er-leben, in unserem Leben weiter kommen, unser Leben in den Fluss reicher Lebensfülle zu lenken verstehen.


Der Weg ist das Ziel

und der tantrische Weg ist voller zauberhafter Überraschungen.
Doch Missbrauch ist auch im Tantra, wie in allem Lebendigen ein Vergehen, das sich letztlich gegen die Missbrauchenden selbst wendet.


Daher ist es wichtig, das Tantra in all seinen heute noch kaum bekannten und so wundervollen und kostbaren Sakramenten erfahren zu können.





Erkenntnis
ist der Beginn, um das Tantra in sich zu offenbaren.



Der Anfang
ist der wichtigste Teil des Weges und dazu gehört eben auch Wissen.

Daher bitte ich Sie,
lesen Sie gut in diesen Infos.

Fragen Sie uns.
Nutzen Sie unsere Skypeline.
30 Minuten sind absolut kostenlos.
Fragen Sie, was auch immer Sie fragen möchten.

Nehmen und gönnen Sie sich diese Zeit.
Nur so wird Ihr Tantra in Ihnen eine Offenbarung höchsten Glücks.

Verstehen, was Tantra ist

Tantra

Tantra ist sinnliches Wissen über sich selbst, die eigenen inneren Werte, Potentiale, Fähigkeiten und Möglichkeiten, in sich wachsen, lustvolles Leben und immer mehr zur eigenen, authentischen Kraft wachen und zivilisatorische Perversionen endlich wie alte Häute abstreifen.
Tantra ist die schönste Art eines erfolgreichen ICH-Managements, um zueiner authentischen Persönlichkeit zu werden.

Tantra ist ein Sakrament der Liebe.

Tantra ist tiefgreifende, nachhaltige Selbsterkenntnis, die über Selbstwert & Eigenliebe in die universelle, reine, kosmische Liebe führt

Tantra ist Leben in Lust und Liebe.

Als erfahrene Yogini führe ich Sie sensibel durch diesen Prozess,
einzeln und paarweise.




Tantra
ist Lebenskraft(Sexualität) und Geistkraft (Spiritualität), die in respekt- und lustvoller Weise zu einer "heiligen" Lebensform führt.
Tantra (sprich tahn'trah) ist heute in unser Welt wieder aufgekommen, um spirituelle Sexualität verstehen und kennen lernen zu können, die Sexualität so zu kultivieren, dass sie uns unsere Spiritualität offenbart und uns ein Leben in reicher Fülle geniessen lässt.
Tantra ist fast schon Oberbegriff für alle möglichen Arten geistiger und meditativer Sexualität. 

Tantra, hinduistische und buddhistische Lebenslehren, ist tatsächlich jedoch weit umfassender als geistige und körperliche Sexualität.
Tantra umfasst einfach alles. 
Geburt, Tod, Freude, Schmerz, Reichtum, Armut, Schönheit, Hässlichkeit, aber auch Freude, Trauer, Wut, Angst, Ekstase, Liebe, Ehe, Ehelosigkeit.
Tantra ist Annahme & Nicht-Anhaftung.
Wenn wir ein Objekt bewusst und aktiv erfassen, sind wir bereits in diesen Tantra integrierbar. 

Wenn wir ein Objekt bewusst und aktiv am vermeiden sind, geht uns Tantra bereits etwas an.
Es ist durch die freie Akzeptanz in unserer Zukunft so gegeben, nicht Unterordnung.
Wir streben Freiheit an, alle ohne Ausnahme. 

Im Tantra bedeutet Akzeptanz das „nicht-attachment“. 
Durch die Fokussierung auf die Gegenwart beim Loslassen aller Erwartungen an die Zukunft und Vergleiche mit der Vergangenheit können wir voll und ganz im Leben aufgehen und in den Tod sterben (Tod ist Daseinswandel).
Es ist nicht gut oder schlecht, nicht richtig oder falsch, kein geistiges Böse, nur Leiden bis wir uns von all unserer Veranlagungen befreit haben.
Es sind weder sexuelle noch asexuell, weder schlechter noch vorzüglicher. (Es sind übrigens gute 65% unserer Gesellschaft asexuell veranlagt)
Wenn wir uns überlegen fühlen oder minderwertig, weil wir sexuell sind oder nicht sexuell, respektive asexuell, geht uns Tantra etwas an.
Wenn wir den Eindruck superior oder inferior erwecken, weil wir sind oder nicht sind, zölibatär leben, verstehen oder nicht verstehen, geht uns Tantra etwas an.
Wenn wir den Eindruck superior oder inferior erwecken, weil wir masturbieren oder nicht masturbieren, fremd gehen oder treu sind, geht uns Tantra etwas an.
Wenn wir den Eindruck superior oder inferior erwecken, weil wir etwas tun oder nicht tun, be- oder verurteilen, heterosexuellen oder homosexuelle Handlungen oder bisexuell Aktionen zugeneigt sind, geht uns Tantra etwas an.
Wenn wir uns überlegen oder minderwertig fühlen, weil wir nicht oder regelmässig oder ab und zu zur Kirche, Synagoge, in den Ashram, etc. gehen, beten, meditieren, Zehnte geben, Steuern zahlen, für dieses oder jenes spenden oder keine religiösen oder sanktionierten Aktion tätigen, sind wir ins Tantra integriert.
Es gibt noch unzählige andere Wörter für Superior:
fromm, stolz, arrogant, egoistisch, gönnerhaft, herablassend, doktrin, besserwisserisch, ...
Es gibt noch unzählige andere Wörter für Inferior:
schuldig, schamhaft, wertlos, unfähig, unwichtig, schüchtern, dumm, ungeschickt, unterlegen,... 

Das ist weder in der persönlichen noch spezifischen Ausführung zu verstehen, nur beziehend auf ein Objekt, ein Tun oder ein Ergebnis.
Allein das macht den Unterschied.
Wenn wir an einem Objekt, einer Tat oder einem Ausgang oder Ergebnis festhalten, werden früher oder später körperliche und emotionale Schmerzen oder Beschwerden daraus resultieren, spätestens dann, wenn das Objekt nicht mehr so da ist oder es nicht mehr gibt, wie wir es wünschen, wenn wir nicht wollen, dass es dort nach Abschluss der Maßnahme zu langsam oder zu schnell ist.
Wenn das Ergebnis anders ist, als wir uns erhofft oder erwartet hatten.
Früher oder später werden wir in dem, was Buddha mit dukkha meinte und umschrieben hat, (ausgesprochen doo 'kah), dieses Schicksal als Leiden übersetzt verstehen.

Mehr dazu:


die 4 Stützen des Paradies 
oder
shantikarana-Purusharta-allumfassende Lebensquellen

Also sollten wir aufhören, uns schlecht oder gut zu verhalten?
Wo beginnen denn gutes Verhalten?
Wo endet denn schlechtes Verhalten?

Wer gibt uns überhaupt das Recht, darüber zu urteilen?
Die Antwort ist nicht in Aufhören oder Beginnen zu finden, vielmehr sollten wir die Beziehungen zu dem, was wir haben verschieben.
Wir wandeln das Begreifen der Energie, transformieren die Vermeidung von Energieverschwendung, wandeln Energie einfach um. 

Doch wie?
Um die Antwort zu finden, suchen einige der Menschen Gurus auf oder jede andere denkbare Form von Hohepriestern.

Andere suchen sinnlos, unwissend und triften ab in Süchte.
Das ist, warum suchende Menschen Jahre lang zu Füßen eines Meisters sitzen, ihm lauschen und ergeben folgen.
Das ist, warum einige von uns in Klöster gehen oder in Klausen, Einsiedeleien,

aktuell auch auf Pilgerwanderschaften.
Wenn wir in der Lage sind, diese Transformation zu verstehen, verwandeln wir die Energie beliebig, immer so, wie wir sie wollen und zu unserm Nutzen brauchen.
Dann sind wir befreit - erleuchtet.
Wir befinden uns im Nirwana, erheben uns gar ins Shangrila.
Oder in christlichem Sinn und Verstehen haben wir das Reich Gottes betreten.
Es gibt viele Wege, zu lernen, wie wir unsere Energie sinnvoll umgestalten können.
Spirituelle Sexualität ist einer dieser Wege. 

Spirituelle Sexualität ist ein Weg zur ganzheitlichen Befreiung.
Spirituelle Sexualität ist ein Weg zur Erleuchtung. 

Spirituelle Sexualität ist ein starker Weg, den Könige gehen (Queendom Godess).
Spirituelle Sexualität ist nicht der einzige Weg, bestimmt nicht der beste Weg für uns alle, aber definitiv ein sehr, sehr kraftvoller Weg.
Hier gilt es jedoch zu verstehen, dass mit Sexualität ist in der Regel nicht das Geschlecht gemeint ist und nicht der Geschlechtsakt.
Das scheinen die meisten Menschen vordergründig zu denken.

Das führt auch häufig zu grobem Missbrauch mit dieser wertvollen Lebensart.
Hier ist die Sexualität nicht nur zeitgenössische Liebesform oder Erotik.
Ein genaueres Konzept zur Energieumwandlung der Sexualität wäre meditative Sexualität.
Einige würden das spirituelle Sexualität nennen. 

Entweder eignet sich dieser Begriff solange wir in einen Glauben schlüpfen, als besser denn fleischlicher Sex, Basisgeschlecht, oberflächliche Lust, Petting, leidenschaftlichem Sex, Quick-Sex... oder wir verstehen relevant, das meditative Sexualität verschiedene Formen hat, ebenso wie contemplative Sexualität.
Manchmal sind sich diese Formen sehr ähnlich. 

Manchmal sind die Formen auch sehr unterschiedlich.

In vielen Schulen des Tantra gibt mindestens vier Haupttypen von meditativen Formen:
Mantra (mon'trah) 

Mudra (moo'drah) 
Asanas (ah'sah nah) 
Pranayama (Prah nah yah'mah) 
Yantra (yawn'trah)

Ein Mantra ist ein Ton oder eine Reihe von Tönen, manchmal stimmlich produziert, manchmal nur einfach still vorgestellt, manchmal Klängen aus der Natur, von Musikinstrumenten oder aus anderen Quellen.
Ooom ist der bekannteste Tongesang.
Amen ist diesem in westlichen Kulturen sehr ähnlich.
Ebenso ist das Vaterunser ein Mantra 

Ummmm und oooh können sexuelle Mantras sein.


Ein Mudra ist eine Fingergeste, eine besondere Positionierung der Hände, um damit den Energiefluss in unserem Körper zu beeinflussen. 
Ein Mudra hilft, die Energie ganz bewusst und selbstbestimmt zu transferieren.


Ein Asana ist eine spezielle Körperhaltung in Meditationen.
Bewegungen und Körperhaltungen werden häufig kombiniert.
Jesus wird oft mit Armen, Händen und Fingern in bestimmten Positionen beim Beten dargestellt. 

Weiterer Asanas sind erkennbar, wenn Buddha mit gekreuzten Beinen sitzt oder dasteht.
Auch sexuelle Positionen können Asanas sein. 



Pranayama ist bewusstes Atmen in bestimmten Mustern.
Schnelles und langsames Ein- und Ausatmen, beispielsweise durch Idha und Pinghala (die Nasenlöcher).
Zirkulares Atmen ist eine der bekannteren Formen im Westen, in Sport, Training und Gesangsausbildung nutzen wir oft diese und andere bestimmte Atemtechniken.
Manchmal lernt man in westlichen Sexuallehren dass Anhalten des Atems die Orgasmusreaktion hemmt.


Ein Yantra ist eine visuelle Darstellung, oft mit geometrischen Formen.
Ein Yantra kann von außen beobachtet oder innerlich visualisiert werden.
(Vasarlly)

Ein Mandala ist hingegen ein Yantra mit einem kreisförmigen Motiv.
Symbole, Farben, Bilder, können alle Yantren kombiniert, sehr ausdruckstark werden, entsprechend abstrakter Kunst.
Das Kreuz der horizontalen Leiste an verschiedenen Positionen, besteht schon lange in verschiedenen Kulturen und über die Zeiten hinweg.
Botticelli "Geburt der Venus“ ist eine Renaissance des klassischen Yantras.

Meditativ nutzt man einfach Mantra, Mudra / Asanas, Pranayama, und/oder Yantra, um wirkungsvoller Energie zu transferieren, was sich äusserst günstig auf die Meditation auswirkt.
Die Formen, die wir zuerst lernen, ist uns meist die Wirkungsvollste und Hilfreichste.
Bei der Meditation sind die Techniken, Formen, Farben,... jedoch sekundär.
Meditation ist bewusstes Bewusstsein, bewusste Aufmerksamkeit, bewusste Achtsamkeit zu sich selbst, in jedem Augenblick, unabhängig von der Form und Nicht-Form, unabhängig vom Tun und Nicht-Tun, wenn wir uns dabei uns selbst bewusst bleiben.
Also, was ist meditative Sexualität?
Hier ist ein Bild mit tantrischen Formen:
Als Paar sitzen wir mit gekreuzten Beinen im Koitus unseren Sexualpartner gegenüber während eines Ooom-Gesangs und während wir den Blick in das linke Auge unseres Partners lenken.
Das ist einfach.
Es sei denn, wir haben Schwierigkeiten, mit gekreuzten Beinen dazusitzen.
Das ist zwar richtig, doch ist es nur als leicht humorvolle Antwort gemeint.
Im Vergleich zu zeitgenössischen Geschlechtlichkeiten ist tantrische Sexualität weit mehr zeremoniell.
Es gibt aufwendige Methoden der Pflege und Förderung der Sinne, Ausdruck, Hingabe, Ehrung der Heiligkeit der sexuellen Vereinigung. 

Eine solche tantrische Sexualität umschreiben Tantrikas als mai’thuna-Ritual 
(sprich: mei thu'nah).
Das liegt natürlich vollkommen am anderen Ende des Spektrums von Quickies, denn das Mai'thuna braucht endlos Zeit, führt in die orgiastischen Sphähren des Shangrila

(das unerreichte Tal der Götter)
Obwohl in der tantrischen Philosophie dennoch beide Formen heilig wären, wäre das mai’thuna mehr im tantrischen Sinn, da Tantrikas ihre Energie reinigen und endlos in höhere Sphären transferieren wollen. Das ist sehr aufwendig in der Zeit, Absicht und Tätigkeit.
Die Formen sind aber nicht das, was das meditative Ritual meditativ machen. 

Ansatz sind eigenbewusstes Bewusstsein, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit.
Das führt erst über das Klären des eigenen Geistes und Inneren, des Loslassens allen Weltlichen.
Diese Aspekte machen Sexualität meditativ.
In der Gegenwart des vollen Bewusstseins der Empfindungen zu berührender Haut entsteht im Druckgefühl unseres Beckens und Körpers die Stimmigkeit, der melodisch stimmige Klang des Atems unseres Partners, als würden wir mit einem anderen Gefühl unsere und die Herzschläge unseres Partners wahrnehmen, klarer Hinweis auf die synchronen Muskelspannungen im ganzen Körper ohne Gedanken an die Vergangenheit oder die Zukunft, ganz und gar nur Augenblick sein.
Und wenn unser Geist in die Vergangenheit und in die Zukunft geht, wissen wir auf einmal die imaginäre Zukunftsmeinung unseres Partners. 

Meditative Sexualität ist unabhängig von der Form, unabhängig davon, ob wir das, was wir tun, in Begriffe wie Masturbation, Oral-, Anal-Sex, Genitalsex, tantrische Rituale oder jede andere Form einvernehmlichen Sex' verpacken.
Um meditative Sexualität wenigstens in einem wesentlichen Teil der Paradigmenwechsel zu verstehen, müssen wir erst einmal verstehen, dass wir mehr als ein physischer Körper sind. Nicht mehr im Sinne von mentalen, emotionalen, physischen, spirituellen Aspekten, eher mehr in dem Sinne, dass der physische Körper nur eins von mehreren Systemen unseres Seins ist. Sen & Nicht sein also. Göthe sagte dazu, dass viele Seelen in seiner Brust wohnen.
In tantrischen Praktiken gilt es, zu verstehen, dass auch andere Begleiterscheinungen wechselwirkender Systeme, die jeder von uns hat, in unterschiedlichem Maße von der Entwicklung dieser Systeme während unserer Lebenszeit stehen.

Wissen wir nicht darum,, betreten wir "verbotens Land", laufen Gafahr, unbewusstem Missbrauch aufzusitzen und verhängen zwischen Welten fest.
Alles hat somit seinen Einfluss in wechselnden Wirkungen miteinander.
Weitere Systeme sind also auch Chakras, Meridiane, sprich Energiebahnen, Energien, Energiefelder, feinstofflichen Körper, Energie-Körper, leichte Körper, Geruch, Duft, Geschmack,....
Andere Systeme sind noch subtiler im Sinne, dass die Auswirkungen in der physischen, materiellen Welt nicht mehr offensichtlich wahrnehmbar sind.

Da bewegen wir uns in unbekannte Sphären. Diese zu betraten, ist Faszination, bedarf jedoch beidseitig viel, viel Vertrauen und Zeit.
Die meisten von uns gehen die meiste Zeit davon aus, dass die am häufigsten unterrichteten Chakras, sehr subtile Energiesysteme ausreichend sind (ausgesprochen shah'kras). 

Chakras sind ist ein System der Energiezentren, oft als entlang einer imaginären Achse (Kundalini) im Kern unseres physischen Körpers vom Boden des Beckens unserer (gemeinhin als das erste Chakra) nach innen oben auf der Leiter (gemeinhin als das siebte Chakra) vermutet.
Die meisten Schulen der Meditation unterrichten, dass es sieben Haupt-Chakren entlang dieser imaginären Achse mit sekundären Chakren im ganzen Körper gibt.

Doch deren Zahl variiert je nach den verschiedenen Traditionen, derer es geschätzte über 76.000 gibt.

Eine versuchte Darstellung in unserer Kultur, Auffassung und Sprache:
Chakren sind nicht im physischen Körper.
Chakras werden ermittelt durch die Benennung einer Fläche unseres physischen Körper.
Chakras bedeuten in Sanskrit Räder oder Scheiben.
Sie wurden auch schon beschrieben, wie kegelförmigen Wirbel.
Noch wichtiger aber ist ihre Funktion:
Chakras werden als Energie-Transformatoren verstanden. 

Analog zu den physischen Körper unterstützen sie den Verdauung-Prozeß seelischer Nahrung oder Informationen oder Schicksalsschläge, etc., die Umwandlung dieser Einflüsse also.
Chakras verwandeln Energien für uns nützlich, transformativ.
Meditation im allgemeinen ist konzipiert, um die Energien und die Funktionen der Chakren und anderer subtiler Energiesysteme zu entwickeln und zu nutzen. 

Ebenso tantrische Sexualrituale und die meisten anderen Formen der meditativen Praktiken  sind entworfen, um das Gleiche zu tun, Energie zu wecken, zu entwickeln, zu nutzen, die Energien und die Funktionen der Chakren und andere subtile Energie optimiert zu transferieren.
Bewusstsein, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit sind in gewissem Sinne Schlüssel zu den Türen dieser nicht-physikalischen Systeme sowie den nicht-physischen Körpersystemen. 

Hierin liegt ein grundlegender Unterschied für den westlichen Geist, höher als der fleischliche Aspekt:
Es gibt keine Verweigerung des physischen Körpers, keine Unterwerfung, keine Ablehnung.
Ebenso ist der physische Körper weder idealisiert, verherrlicht, noch vergöttert 

Im Tantra ist das Ausmaß, in dem die physischen Körper und die subtilen Energiesysteme sind, sensibel abgestimmt, zentriert, koordiniert, integriert, synchronisiert, ist das Ausmaß, in dem wir Energie umwandeln können, ist das Ausmaß, in dem wir unser Potential erfühlen können.


Mehr dazu:


http://shantikarana-lebensmantra.blogspot.com/2011/03/purush-artha-die-allumfassende-quelle.html